50 Jahre Berliner Mauer oder der erste Kuss

Diese Erinnerungen habe ich im August 2011 aufgeschrieben, zum 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer. Noch heute läuft mir bei diesen Erinnerungen ein warmer und ein kalter Schauer den Rücken herunter, und ich bekomme auch immer wieder eine Gänsehaut…

Klaus ist heute, am 13. August 2011, 64 Jahre. In Berlin und an anderen Orten gedenken Politiker, Zeitzeugen und geschichtlich interessierte Bürger dieses Tages, der vor 50 Jahren Deutschland fast an den Rand eines heißen Krieges gebracht hätte, weil die damalige DDR mitten in Berlin eine Mauer errichten ließ, um der Republikflucht ihrer Bürger in die westlichen Sektoren der Stadt Einhalt zu gebieten.

Klaus war damals, am 13. August 1961 14 Jahre alt, ein hochgeschossener, pubertierender Junge, der die Welt erfahren wollte, und die Welt, die er damals sehen wollte, war die Welt der Liebe, und das bedeutete für ihn Erfahrungen mit Mädchen.

Klaus Familie – das heißt seine Mutter (sein Vater war als Kapitän irgendwo auf den Weltmeeren), sein ein Jahr älterer Bruder, seine vier Jahre jüngere Schwester, ein befreundetes Ehepaar seiner Eltern waren mit ihrem neuen Ford 17 m de Luxe (Weißwandreifen, vier Türen, Stahlschiebedach, Radio) mit Dachgepäckträger und Zelten im Sommerurlaub, der erste Campingurlaub für Klaus und seine Familie überhaupt. Sie waren an die Apenrader Förde nach Dänemark gefahren, nur dreißig Kilometer hinter der Grenzstadt Flensburg.  Auf dem nördlichen Fördeufer schlugen sie auf einer Wiese ihre Zelte auf. Es war kein offizieller Campingplatz, aber das Zelten auf der an das Ostseewasser angrenzenden Grasfläche am Rande eines Waldes wurde geduldet. Sie kamen um den 10. August an. Ein 17-jähriger Maschinenbaulehrling aus Hamburg, Jens, zeltete dort auch, rasierte sich jeden Morgen statt mit Seife mit Niveacreme und konnte Gitarre spielen. Einige deutsche und dänische Mädchen scharten sich um ihn, wenn er am Abend am Strand Lieder von Peter Krauss und Rex Gildo spielte, er beherrschte auch einige englischsprachige Rock´n Roll Stücke von Bill Haley und Elvis Presley. Klaus saß auch um ihn herum, war neidisch, weil die Mädchen offensichtlich Jens anhimmelten und seine Nähe suchten, aber auch Klaus verspürte in der Dämmerung eines dieser Augustabende die Nähe eines 15-jährigen Mädchens aus Deutschland, Heike. Sie saß neben ihm und fragte ihn, als die Dunkelheit einbrach, ob er sie zu dem Sommerhaus, in dem sie mit ihren Eltern ihre Ferien verbrachte, begleiten würde. Er tat es gerne und auf dem kurzen Weg schloss sich ihre Hand in die seine. Dann verabschiedete sie sich von ihm mit einem ganz langen Händedruck, der Klaus Körper vibrieren ließ, und sagte, dass es schade sei, dass sie am nächsten Morgen früh abreisen müssten.

Klaus schlief in seinem Zelt (er war dort alleine, hatte es 60 m entfernt von den Zelten der anderen am Wasser aufgebaut) unruhig, er wusste nicht, ob er zu weit gegangen sei, oder ob Heike vielleicht mehr erwartet hatte. Am nächsten Morgen sprach er mit Jens, dem Erfahrenen darüber, und dieser meinte, Klaus hätte sie küssen sollen, aber so etwas hatte er noch nie getan! Leider musste Jens an diesem Vormittag ebenfalls abreisen, so dass Klaus ein wichtiger Berater mit viel Erfahrung nicht mehr zur Verfügung stand.

Der nächste Tag, es war Samstag, der 12. August, plätscherte dahin, Klaus sinnierte am Wasser über seine verpasste Gelegenheit und befürchtete wieder einmal, er müsse ungeküsst sterben. Doch gegen Nachmittag kam Leben auf die Wiese! Oberhalb von Klaus Familie, getrennt durch Büsche, hatte einer eine Mädchengruppe vom „Det Danske Spejderkorps“ ihre Zelte aufgebaut, mehr als 20 Pfadfinder-Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren! Und sie kamen in ihrer blauen Tracht herunter, lachten Klaus an, so dass sofort die schwermütigen Gedanken wegen der verpassten Gelegenheit am Vorabend verschwanden.

Die Mädchen erzählten in Deutsch und Englisch, sie kämen aus Herning, einer Stadt in Mitteljütland, und sie würden das Wochenende bleiben. Besonders ein Mädchen begann mit Klaus intensiven Blick- und Sprechkontakt aufzunehmen, sie sagte, sie sei Siw, schrieb ihren Namen auf einen Zettel und malte ein Herz dazu. Und als sie in der Dämmerung von ihren Betreuern ins Lager gerufen wurden, flüsterte sie Klaus noch zu, sie hätte von 11 Uhr in der Nacht 2 Stunden Nachtwache am Lagerfeuer, Klaus solle doch versuchen zu kommen.

Natürlich war Klaus aufgeregt, war im Kreise seiner Familie noch wortkarger als zuvor und zog sich bald in sein kleines Zelt zurück. Dort mochte er kaum die Zeit abwarten, bis es 11 Uhr wurde. Er schlich sich aus dem Zelt und über die Wiese und sah schon von weiten den Schein des Lagerfeuers, an dem drei Mädchen saßen. Klaus nahm seinen ganzen Mut zusammen, ging leise zum Feuer und suchte Siw, sie war aber nicht dabei. Stattdessen saß dort ein Mädchen, das ihm am Nachmittag als besonders hübsch aufgefallen war, das sich aber still im Hintergrund gehalten hatte. Sie bedeutete Klaus mit den Fingern auf den Lippen, ganz leise zu sein und lud ihn ein, sich neben sie zu setzen. Klaus tat es, und sie redeten kein Wort. Stattdessen rückten sie wie unbeabsichtigt dichter zueinander, so dass sich ihre Schultern und Beine berührten.  Klaus war ziemlich aufgeregt, und weil er nicht schon wieder eine Gelegenheit verpassen wollte, legte er seinen rechten Arm um ihren Rücken.

Sie rückte noch näher an ihn heran, schmiegte sich in seine Armbeuge und legte ihren Kopf an seine Schulter. Als die beiden anderen Mädchen das bemerkten, tuschelten sie miteinander, nickten zu dem Mädchen, das mit Klaus kuschelte, herüber und entfernten sich. Auf einmal saß Klaus mit einem Mädchen, das so schön war, dass er es noch am Nachmittag für unerreichbar gehalten hatte, Arm in Arm am kleiner werdenden Lagerfeuer zusammen, allein mit ihr und dem Sternenhimmel. Und dann geschah das Wunder, auf das Klaus so lange gewartet hatte: Ihm wurde schwindlig, für einen kleinen Augenblick setzte sein Denkvermögen aus, und das, woran er sich später erinnern konnte, war, dass seine auf ihren Lippen lagen, unendlich lange, er ihre Zunge aus dem geöffneten Mund spürte, die erfolgreich versuchte, Einlass zwischen seinen Zähnen zu finden, um mit seiner zu spielen. Irgendwann, Klaus hatte nie eine Erinnerung an die Dauer der Zeit, lösten sich ihre Lippen, ihre Hände betasteten vorsichtig den Körper des Anderen, um sich dann wieder einem langen, leidenschaftlichen Kuss hinzugeben. Trotz der Kühle der Nacht fühlte Klaus die Hitze in seinem ganzen Körper. Es ging so weiter, Klaus war sicher, dass er seine Seligkeit gefunden hatte und wusste, dass er nicht mehr ungeküsst sterben würde. Die einzige verbale Kommunikation war Klaus Frage nach ihrem Namen, sie hieß Annegret, sein Name war ihr noch vom späten Nachmittag in Erinnerung.  Plötzlich tauchten die beiden anderen Mädchen wieder auf, sie deuteten an, dass Klaus gehen müsste, die anderen zur Ablösung der Zeltwache mussten geweckt werden. Annegret zog ihn hoch, ging mit ihm aus dem Lichtschein des nur noch glimmenden Feuers heraus, umarmte ihn und küsste Klaus noch mal voller Leidenschaft auf den Mund. „Tomorrow?“ fragte sie noch, Klaus nickte und damit waren sie für den nächsten Tag verabredet.

Klaus taumelte über die Wiese zu seinem Zelt, es war bereits lange nach Mitternacht, also der 13. August. Er legte sich in sein Zelt, konnte nicht schlafen, war selig, glaubte die Liebe kennengelernt und genossen zu haben.

Am Morgen ging er schon früh heraus, schaute aufs Wasser und sah dann seinen Bruder vom Auto kommen. Dieser hatte die 7 Uhr Nachrichten im Norddeutschen Rundfunk gehört und rief Klaus, dass er auch hören solle, was in Berlin passiert sei. Er ging mit zum Auto, aus dem Autoradio verfolgten sie eine Sondersendung aus Berlin. Die Regierung der „Ostzone“ wie man damals sagte, würde mitten in Berlin eine Mauer hochziehen, bewacht von Soldaten, Volkspolizei und sowjetischen Panzern. Bundeskanzler Adenauer hätte Kontakt zum amerikanischen Präsidenten Kennedy aufgenommen, es fielen Sätze wie „niemand hat das Recht in Berlin eine Mauer zu errichten“. Klaus Familie und die Freunde diskutierten die Situation, seine Mutter sagte immer wieder: „Wenn es bloß keinen Krieg gibt!“ Von nun an traf man sich zu jeder vollen Stunde am Autoradio, die Meldungen überschlugen sich. Willy Brandt, der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin, lud zu einer Versammlung der Bürger vor dem Schöneberger Rathaus, es lauschten am selben Tag mehr als eine Million Menschen dieser Rede, Kennedy gab Sympathieerklärungen für die Berliner heraus, Chruschtschow betonte aus Moskau die Rechtmäßigkeit dieses Mauerbaus.

Klaus war weit mehr politisch interessiert als die meisten Jungen in seinem Alter, er war von den Ereignissen betroffen und tief berührt. Er hatte wirklich Angst vor einem Weltkrieg, er kannte die Viermächteregelung für Berlin, er verfolgte eifrig die politischen Seiten der Tageszeitung und die Nachrichten- und Kommentarsendungen im Rundfunk. Aber seine Gedanken schweiften immer wieder ab. Das unglaubliche Erlebnis der vergangenen Nacht, der erste richtige Kuss, den er mit einem Mädchen ausgetauscht hatte, das Gefühl, gemocht zu werden – diese Gefühle kollidierten mit dem Gefühl der Angst vor dem Krieg, von dem er nur schreckliche Dinge gehört hatte.

Aber auf dem Platz liefen die Mädchen herum, standen am Wasser, sangen, viele von ihnen trugen Badeanzüge, so dass Klaus die schlanken, gut gebauten Körper bewundern konnte.

Ein Mädchen, Siw, die ursprünglich hatte Wache halten sollen, ging ihm aus dem Weg, wendetet seinen Blick ab, wenn sie ihn sah, sie wird von den anderen gehört haben, was am Feuer passiert sei, vermutete Klaus. Er hatte ein schlechtes Gewissen.

Sein Blick suchte Annegret, und sie kam langsam die Wiese von ihrem Lager herunter. Sie trug einen rot-weiß gestreiften Badeanzug, darüber eine graue Strickjacke, sie traf seinen Blick, aber so, dass die anderen es nicht wahrnahmen.

Klaus stieg in das kleine Ruderboot, das seine Familie benutzen durfte und ruderte in Richtung Wald. Annegret stand am Ufer und er bedeutete ihr mit einem Blick und einer Handbewegung, dass er am Ufer entlang zum Wald  rudern wollte. Nach einigen Minuten löste sie sich aus ihrer Gruppe und ging am Ufer ebenfalls langsam zum Wald entlang es Ufers. Nach einer kleinen Biegung wenige Hundert Meter weiter legte Klaus an und zog das Boot ans Ufer, so, dass es von der Wiese nicht einsehbar war. Annegret tauchte wenig später zwischen den Bäumen auf, sie ging langsam, wie eine Dame und lächelte Klaus erwartungsvoll an. Sie berührte ihn, schmiegte sich mit ihrem Körper an ihn, dann fassten sie sich an den Händen und gingen einige Meter das ansteigende Ufer hoch, um sich dort im Gras niederzulassen. Sie saß links von Klaus, der sie umarmte, bereitwillig ließ sie sich von ihm runterziehen, und beide begannen sich intensiven Küssen hinzugeben. Die Nachmittagssonne schien ihr letztes Licht auf diesen Platz und spiegelte es auf dem Wasser, in ihrem dunklen, leicht rötlichen Haar und in ihren Augen, wenn sie sie bei den Kusspausen öffnete und Klaus liebevoll anschaute. Als Klaus ihre Schultern berühren wollte und seine Hand unter die graue Strickjacke glitt, streifte sie diese ab und legte sie ins Gras. Klaus berührte ihre Schultern, wagte es ihre Brüste durch den Badeanzug zu ertasten, küsste ihren Hals, als sie sich ein wenig von ihm löste, um die Träger ihres rot-weiß gestreiften Badeanzuges von ihren Schultern zu streifen. Klaus vibrierte vor Aufregung, sein Herz klopfte, als sie ihn ermunterte, sie mit Händen und Lippen zu berühren. Ihren Kopf reckte sie nach oben, um Raum zu schaffen für seine Küsse an ihrem Hals und der Unterseite ihres Kinns. Klaus war schwindlig, er wusste nicht, was mit ihm vorging, und als sie ihn intensiver berührte, wurde er fast wahnsinnig. Aber sie beließ es dabei, ihn durch  Baumwollstoff  seiner Turnhose zu ertasten.

Wie auch Klaus schien sie unsicher zu werden, wie sich alles weiter entwickeln sollte, sie zog die Träger ihres Badeanzugs wieder hoch und ihre Strickjacke an, sie standen beide auf, küssten sich noch einmal und gingen auseinander, Klaus zum Ruderboot, Annegret entlang dem Fördeufer zur Wiese, wo die anderen sie wohl schon vermissten.

Klaus zog das Boot ins Wasser, aber er ließ sich treiben. Sein Geist konnte das Erlebte noch nicht realisieren, aber es schien für ihn das Schönste, das er je erlebt hatte, etwas, das ihn näher dazu gebracht hatte, sich nicht mehr als Kind zu fühlen. Sie hatten kaum gesprochen, Annegret konnte kein Deutsch, und das Englisch, das man zu jener Zeit in Deutschland und Dänemark lernte, war nicht praxisorientiert, jedenfalls nicht für Verliebte. Das Einzige, worüber sie sich noch sprachen, bevor sie auseinander gingen, war, dass sie Adressen austauschen müssten.

Langsam näherte sich Klaus mit dem Ruderboot wieder der Wiese, sein Bruder empfing ihn mit dem Zuruf, dass ihre Mutter ihn schon lange gesucht hätte. Er solle schnell zum Familienzelt hochkommen.

Als sie oben waren, sagte Klaus Mutter beiläufig, sie fände es zu gefährlich, wenn er alleine unten am Wasser zelten würde. Er solle oben in dem großen Familienzelt in der Kabine bei seinem Bruder schlafen. Klaus wurde traurig und wütend. Hatte sie etwas geahnt? Aber er hatte auch Angst vor dem Unbekannten, das in der Nacht passieren könnte.

Die anderen hatten immer wieder Nachrichten gehört. Kennedy hatte über die Interzonenstraße durch die „Sowjetisch besetzte Zone“ zusätzliche amerikanische Truppen in Bewegung setzen lassen, es war eine symbolische Geste, die aber das Gefühl gab, Amerika lässt Berlin nicht in Stich. Willy Brandt hielt gerade eine eindrucksvolle Rede vor dem Schöneberger Rathaus, Bundeskanzler Adenauer war von Bonn nach Berlin geflogen und stand an Brandts Seite, trotz der Zugehörigkeit zu verschiedenen politischen Lagern. Aber Klaus Gedanken waren woanders. Aber sich der Anweisung seiner strengen Mutter zu widersetzen war sinnlos.

Am Abend schlich er wieder zum Wasser, hatte auf einen Zettel seine Adresse geschrieben, er bat ein Mädchen, diesen Annegret zu geben. Wenig später kam Annegret ebenfalls mit einem Zettel herunter, mit ihrer Adresse und den Worten „Djai elske dai“. Klaus hatte schon von Jens einige Tage zuvor erfahren, dass dies die drei Worte auf Dänisch für „Ich liebe dich“ sind.

Und sie sagte, die Betreuerin sei böse mit ihr, sie hätte etwas von den anderen Mädchen erfahren, keiner dürfe am Abend das Lager verlassen, und Nachtwache würden die Betreuer halten. Am nächsten Morgen würde schon um 9 Uhr ihr Bus kommen.

Klaus lag an diesem Abend neben seinem Bruder auf seiner Luftmatratze. Er konnte nicht schlafen, seine Gedanken kreisten um Berlin, wurden wieder überlagert von dem Gefühl, der Freude und der Lust, die ihm die letzten beiden Tage beschert hatten. Mit seinem Bruder sprach er nur über Berlin, über die Angst vor einem Krieg, das Thema Liebe klammerten sie aus.

Am nächsten Morgen stand der Bus an der Zufahrt zur Wiese, die Mädchen luden ihr Gepäck ein und warteten vor der Eingangstür.  Klaus stand in einiger Entfernung und winkte zu Annegret, als sie in den Bus stieg. Sie saß in der Mitte an einem Fensterplatz. Er sah ihren traurigen Blick, als sie ihn erblickte, warf sie ihm einen Luftkuss zu. Dann fuhr der Bus ab.

Auch Klaus Sommerferien waren bald zu Ende, auf ihn wartete die Schule, er wartete auf Briefe von Annegret, er antwortete. Und immer wieder dachte Klaus an den sowohl für ihn persönlich als auch für die Weltpolitik geschichtsträchtigen Tag.

  1. August 2011, 50 Jahre nach dem Mauerbau

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